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Erkältungen

Erkältungen sind einer der wichtigsten Gründe für Krankenstände.

Statistisch gesehen erkranken wir 2-5 Mal pro Jahr an einer „Verkürzung“.  Da es bisher noch keine kausale Therapie gibt muss man sich auf eine symptomatische Therapie beschränken. 

Erkältungen sind prinzipiell harmlos und auch der beste Arzt kann die Dauer dieser lästigen Infektionskrankheiten verkürzen – aber was wirkt?

  • Isotone Nasenspülungen/Nasensprays: in Studien konnten keine signifikanten Wirkungen nachgewiesen werden – manchmal kommt es sogar als Nebenwirkung zum Brennen der Nasenschleimhaut
  • Inhalationen: Wasserdampfinhalationen können nachweislich eine Linderung der Symptome bewirken, allerdings ist nich eindeutig belegt dadurch auch die Virusvermehrung reduziert werden kann
  • Honig: Studien bei Kindern konnte nachweisen, dass die Gabe von Honig am Abend zu einer geringen Verbesserung des Hustens und des Schlafes führt
  • Zink: scheint laut Studien lediglich bei Erwachsenen, nicht bei Kindern, eine Reduktion der Infektdauer bewirken –  allerdings nur in sehr hohen Dosen, die zu Nebenwirkungen wie schlechter Geschmack und Übelkeit führen können
  • entzündungs- und fiebersenkende Erkältungsmittel: Ibuprofen kann zu einer Verlängerung der Infektdauer führen, Symptome im unteren Atmungstrakt scheinen sich allerdings durch die Substanz zu verbessern. Mehrere Studien beweisen, dass diese Substanzen Schmerzsymptome lindern können, allerdings keinen Einfluss auf Husten und Schnupfen haben
  • abschwellende Nasentropfen- und Sprays: zeigen einen – allerdings nur kurzfristigen – Effekt
  • Hustenmittel (Hustenunterdrücker und Schleimlöser): Hustenunterdrücker verbessern den Schlaf, für Schleimlöser liegen keine erfolgreichen Studien vor
  • Echinacea: auf Grund der Vielfalt der Substanzen ist es schwierig eine sichere Aussage zu machen – eine hochdosierte Stossbehandlung könnte vor allem bei einer beginnenden Erkältung eine positive Wirkung zeigen

Schlussfolgerung: in der Regel sind Erkältungskrankheiten selbstlimitierend, eine weitere Diagnostik ist nur bei Verdacht auf eine bakterielle Beteiligung erforderlich.  Mann kann eigentlich nur eines machen: abwarten und Tee trinken!