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Gürtelrose-Impfung im Alter?

Eine Impfung gegen das Varicella Zoster Virus (VZV) ist auch bei Patienten, die 70 Jahre oder älter sind, sinnvoll. Eine kürzlich im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass mit einer Impfung das Risiko für Herpes Zoster ebenso wie für postzosterische Neuralgie signifikant vermindert werden konnte.
Insgesamt 13.900 Studienteilnehmer mit einem mittleren Alter von 75,6 Jahren erhielten entweder zwei Dosen einer Zoster-Vakzine oder Placebo. Weiterlesen

ELGA – jetzt wird’s ernst….

Nicht nur Krankenhäuser, sondern auch niedergelassene Ärzte, Labors und  Röntgeninstitute werden in den nächsten Wochen und Monaten an ELGA – die ELektronische GEsundheitsakte angeschlossen!

Ab Montag, 17.07.2017 sind auch wir dabei – das heisst wir können rasch und unbürokratisch alle Ihre Arztbriefe der Krankenhäuser einsehen, Röntgenbefunde abrufen oder auch Wechselwirkungen von auswärts verordneten Medikamenten prüfen. Ab sofort werden alle von uns verordneten Medikamente in das ELGA-System eingespielt, sofern Sie keinen Einspruch dagegen einlegen.

Was bedeutet das in der Praxis (einige Beispiele):

  • +  wenn Sie in einem auswärtigen Krankenhaus in Betreuung waren und vergessen haben uns als Hausarzt anzugeben, können wir –  nachdem Sie uns Ihre e-card übergeben haben – problemlos den entsprechenden Arztbrief lesen (zur Zeit allerdings nicht in Ihrer Krankenakte speichern)
  • +/-  wenn Sie in Ihrem Urlaubsort einen Vertretungsarzt zum Beispiel wegen Kopfschmerzen aufsuchen und diesem Ihre e-card überreichen kann dieser alle in der ELGA eingetragenen Erkrankungen (auch HIV-Infektionen oder psychische Erkrankungen) sehen und gegebenenfalls darauf reagieren
  •  wenn Sie wegen einer HIV-Infektion in Betreuung stehen und in irgendeiner Apotheke nicht HIV-spezifische Medikamente auf Kassenkosten besorgen, weiß allerdings dieser Apotheker um Ihre HIV-Infektion Bescheid
  • +  wenn Sie an einer Medikamentenallergie leiden, und diese in der ELGA vermerkt ist, kann jeder behandelnde Arzt darauf Rücksicht nehmen und die entsprechende Substanz vermeiden.

Diese wenigen Beispiel zeigen, dass ELGA Vor- aber auch Nachteile bringen kann. Wir sind der Meinung, dass jeder Patient über diese Vor- und Nachteile der ELGA Bescheid wissen sollte und eine Entscheidung für ein Verbleiben oder Verlassen des ELGA-Systems treffen sollte.  

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Hausmittel – mehr als Placebo – Zusammenfassung

Hausmittel sind laut Duden „in der Familie, im privaten Gebrauch  lange erprobte und bewährte Mittel gegen Krankheiten.

Was ist nun wirklich dran an den Empfehlungen von Grosseltern und anderen Verwandten? Weiterlesen

Hausmittel – mehr als Placebo? (5)

Cranberries bei Harnwegsinfekten?

Cranberries (zu Deutsch Moosbeeren, nicht Preiselbeeren) werden bereits seit Jahren in der Prävention und Therapie von Harnwegsinfekten eingesetzt.  Weiterlesen

EDCD berichtet von zunehmendem Ausbruch von Hepatitis A in 15 europäischen Ländern

Einige Länder erleben eine sechsfache Zunahme verglichen mit dem gleichen Zeitraum letztes Jahr.
Mitgliedsländer der Europäischen Union berichten von einer Zunahme von Hepatitis-A-Virus-Infektionen im Jahr 2017. Unter den Krankheitsfällen sind Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), eine speziell betroffene Population laut dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten . Weiterlesen

Hausmittel – mehr als Placebo? (4)

Baldrian bei Schlafstörungen ist wohl eines der bekanntesten Hausmittel – doch was bringt wirklich?

Laut einer Untersuchung im Schlaflabor an 42 Personen, die entweder Baldriantropfen oder Placebo erhalten haben, hatte die Baldriangruppe eine deutlich längere Schlafdauer und auch längere Tiefschlafphasen; zudem gab diese Gruppe eine höhere Schlafqualität an.

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Anale Chlamydieninfektionen

Eine Chlamydien-Infektion wird durch Bakterien verursacht und kann zahlreiche Krankheitsbilder hervorrufen.

Je nach Chlamydien-Untergruppe sind vornehmlich Geschlechtsorgane, Mund oder der Analbereich betroffen. Die Chlamydien-Infektion zählt zudem zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Wegen möglicher Komplikationen sollten Chlamydien immer behandelt werden. Weiterlesen

Hausmittel – mehr als Placebo? (3)

Bananen bei Durchfall

Bananen „stopfen“ – so hört man immer wieder. Doch helfen Bananen wirklich bei Durchfall?

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Neuer telefonischer medizinischer Beratungsdienst

Das im Bundeszielsteuerungsvertrag „Zielsteuerung Gesundheit“ beschlossene und bundesweit einheitliche telefonische Erstkontakt- und Beratungsservice (TEWEB) läuft unter dem Namen „Gesundheitsberatung“ demnächst in einer Pilotphase bis Ende 2018 an. Die Wiener Ärztekammer unterstützt den neuen Dienst mit ihren eigenen bereits bestehenden Services von Anfang an.
Die telefonische Gesundheitsberatung soll in der Pilotphase in drei Bundesländern (Niederösterreich, Vorarlberg und Wien) umgesetzt werden. Das Service soll täglich und rund um die Uhr für die Wiener Bevölkerung unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 1450 zur Verfügung stehen. Weiterlesen

…eine Hepatitis A-Welle überrollt das schwule Österreich – Hepatitis-Impfaktion im April und Mai

Schon seit einigen Wochen treten in unserer Praxis vermehrt Hepatitis-A-Fälle bei schwulen Männern auf. Gelbfärbung der Haut und Augen, heller Stuhl und dunkler Harn, sowie ungewöhnliche Müdigkeit bringt die Patienten in unsere Praxis. 

Dass die Hepatitis-A über verunreinigter Nahrungsmittel, wie Salate, Obst oder Eiswürfel und Wasser übertragen wird ist meist bekannt, dass aber schwuler Sex ein noch weit höheres Risiko darstellt ist meist vollkommen unbekannt. Weiterlesen